Staatstheater Nürnberg

Anwesenheitsnotiz – „Sie haben gut reden“ von Elfriede Jelinek

Die Angst ist ein gesellschaftliches Phänomen. Sie kann aus der Konfrontation mit realen Gefahren, jedoch auch vollkommen aus dem Nichts entstehen. In Zeiten, in denen eine Pandemie um sich greift, ist sie für viele Menschen ein ständiger Begleiter. Die permanente Berichterstattung tut ihr weiteres. In ihrem Monolog „Sie haben gut reden“ schreibt die österreichische Schriftstellerin und Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek über die Angst, legt dabei nicht nur Zustände der Ohnmacht, sondern auch der Komik offen. Eindringlich interpretiert wird der sprachgewaltige Monolog von Ensemblemitglied Annette Büschelberger, die uns glaubhaft vermittelt, „dass das alles furchterregend ist, gerade weil es unsichtbar und daher besonders unheimlich ist.“

Video: Annette Büschelberger | Creative Commons CC-BY-SA

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